Schweizer Ténéré Treffen 2012 in Willisau

Schon in der Dunkelheit der Morgendämmerung brechen wir auf, um am im Nebel liegenden See von Walenstadt vorbei gen Willisau zu düsen. Die Schweizer Autobahnvignette fand gestern abend schon in meine Geldbörse und der dafür nicht unbeträchtliche Betrag von 40 sFr. in die Kasse des Tankstellenpächters. Die Vignette hat für nicht einmal mehr ein halbes Jahr Gültigkeit  – nicht schlecht. Ob ich wohl bei meinem Arbeitgeber für die Hälfte der Leistung auch das gleiche Gehalt bekäme?

Viel zu schade für die geniale Landschaft der Schweiz geht es nunmehr 2/3 des Weges über eidgenössische Autobahnen, um dann doch noch einmal die sanften Landstraßen zu genießen. Schon jetzt wird mir wieder bewusst, dass man die Schweiz eben doch öfter besuchen sollte, wenn es dabei auch helfen könnte, Multimillionär zu sein. Die Preise hier sind nach wie vor saftig.

Der TOC hat mal wieder ein tolles Händchen bewiesen und einen hervorragenden Platz für das Treffen 2012 gefunden. Oben in den Hügeln über Willisau versteckt sich ein Gutshof mit prächtiger Aussicht, netten Wirtsleuten, gut ausgestatteten Zimmern und nicht zuletzt einer riesigen Wiese zum Zelten. Natürlich bin ich hier zu finden.

Wie gut trifft es sich bei aller guten Organisation, dass Dani auch noch ausgebildeter Koch ist! Alleine für die Bewirtung hätte sich die Anreise schon gelohnt. Nach und nach trudeln einige Maschinen ein und es wird jede Menge ‚Benzin‘ geredet. Dabei trifft man alte Bekannte wieder. Schweizer, italienische, belgische, deutsche… Ténéristi habe ich getroffen, und sicherlich waren das nicht die einzigen Nationalitäten, welche sich hier eingefunden haben.

Abends trift sich dann alles zu einem opulenten Mahl; und danach war noch lange das eifrige Schwatzen der Ténéristi auf dem Hof (bei Lagerfeuer) sowie den Balkons des Hauses zu hören, bis sich die sternenklare Nacht auf das Lager legte. Dabei feierten einige Hartgesottene beim Lagerfeuer auf dem Gipfel des Hausberges noch lange weiter. Gerke hielt die Stellung, so berichteten einige, sogar bis zum Morgengrauen 🙂

 

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