Meine Dicke im Tourenfahrer

Tool-Time in Wuppertal


An einem typisch trüben Morgen im Januar 2006 war es soweit: Henning stand mit dem Tourenfahrer-Transporter vor meiner Halle, und zusammen wuchteten wir meine XTZ850Ultrea  in den Transporter, der uns zusammen nach Euskirchen in die Tourenfahrer-Redaktion bringen sollte. Nicht lange war es her, dass meine Maschine und ich aus Marokko zurückgekommen waren. Die Blessuren der Ténéré waren in meiner Ténéré Chirurgischen Privatstation in ein paar kosmetischen Operationen behoben worden, und zum Dank für die vielen Abenteuer, durch welche mich meine Ténéré begleitet hatte, spendierte ich ihr noch ein neues Kleid. Die Lackiererei Willhelm Koch in Wuppertal Ronsdorf hatte die Maschine erneut in Windeseile mit einer Top-Lackierung versehen und meine treue Begleiterin somit wieder gesellschaftsfähig gemacht. Vielen Dank noch einmal dafür an Uwe Wissmann, der das alles mit seinem Team „mal eben“ realisiert hatte

Als wir in der Redaktion angekommen waren, wurde schnell klar, dass hier die Stories geschrieben werden, die unsere Träume beflügeln. Schon einige Berichte des Tourenfahrers hatte ich mit meiner Ténéré selbst erleben wollen, war dem Bericht von z.B. Fort de la Turra gefolgt und hatte so div. Abenteuer erlebt. Das seit 1992 bestehende Abo hat sich so immer wieder ausgezahlt und auch 2011 liegt noch jeden Monat das neue Heft in der Mailbox und das heißt auch heute noch aufschlagen und Synapsenfasching feiern… Die Fotografin Tina versteht ihr Handwerk; sie nahm sich direkt meiner Ténéré an, und hier war sie in guten Händen.

Die Frau weiß was sie Tut mit Ihrer Kamera

Das Blitzgewitter des Fotostudios konnte meiner Maschine wohl kaum Angst einflößen, rumänische Gewitter erprobt war doch klar, dass jeder Blitz hier kleine Kunstwerke produzierte, die uns nur schmeicheln konnten. Henning und ich sprachen derweil ausgiebig über den Werdegang von Mann und Maschine. In angenehmer Atmosphäre schweiften wir nicht nur einmal vom Thema ab. Der ganze Tag verlief für mich ereignisreich und spannend, und die „meet-and-greet-Tour“ durch den Verlag bestätigte, dass hier ein homogenes Team motiviert arbeitet.

Selbst der „Godfahrer of Tourenfahrer“ Rainer H.Nietschke nahm sich einen Moment Zeit für mich. Der allgemeine Zuspruch zu meiner XTZ zeigte mir, dass ich in den letzten Jahren außer meinem zumindest den Geschmack des Tourenfahrers getroffen habe. Schön zu sehen, das die Legende immer noch Begeistern kann. So viele Mitarbeiter wie Probe gesessen haben, war die Dicke schon ordentlich geschmeichelt.

Vielen Dank für den ereignisreichen Tag im Verlag sowie für die netten Bekanntschaften und super schöne Fotos.

In der Märzausgabe 2006 des Tourenfahrers erschien ein doppelseitiger Artikel „Tool-Time in Wuppertal“ über mein Motorrad.

Ein Gedanke zu „Meine Dicke im Tourenfahrer

  1. Hallo,

    hier ist mal wieder der, der mal Gespann fuhr beim Teschtreffen, wie auch sein Sohn, also, habe eine Frage:

    Wie geht das mit dem Entladen der Peliboxen am Motorrad, oder werden die vorher abgebaut ?

    Danke für die Erklärung

    Wilhelm

    Hallo Wilhelm,
    in der Tat ist das Be- & Entladen der Peliboxen nicht ganz so einfach, weil die Koffer seitlich geöffnet werden. Ich habe mir dazu einmal Innentaschen von Tschibo gekauft in denen ich meine Sachen verstaue. Das funktioniert bestens und so habe ich immer mit einem Griff das benötigte gefunden. Die Pelikoffer nebst Trägersystem habe ich allerdings vor geraumer Zeit an Mika verkauft, der mit den Koffern auf eine lange Reise gehen wollte. Leider sind Ihm Koffer und Motorrad in Damaskus gestohlen worden und bisher nicht wieder auf getaucht. Schade um dieses einmalige System von dem selbst Peli (Vertretung in Wuppertal) sehr überrascht war. Die Koffer waren wirklich die einigen bisher wirklich dichten Koffer und äußerst Stabil.Der Preis dafür ist ein nicht unerhebliches Eigengewicht der Koffer.

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