Martin Brucker am 09. Februar 2019

Vor zwei Jahren ist Martin Brucker von seiner Weltreise mit dem Motorrad zurückgekehrt. Am 14. April 2018 berichtete Martin in einer fulminanen Multivisionsshow von der ersten Hälfte seinem Abenteuer. Dabei zeigte Martin,der im März 2010 aufgebrochen war, die ersten drei Jahre seiner Reise. Jetzt
am
09. Februar 2019


präsentierter er seinen neuen Vortrag. In diesem wird der Weltreisende von seinem Weg zurück berichten. „Es beginnt da, wo der alte Vortrag endete: In Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt“. Von dort verschlug es ihn ganz hoch in den Norden, zum arktischen Meer.

Kleiner Ausblick auf Martins Auftritt bei Paetschman Proudly Presents im Kontor

Für Martin nur logisch: „Ich war am südlichsten Punkt. Ich wollte auch im Norden bis dahin, wo es nicht mehr weitergeht. “ Die Tour machte er von Dalton City in Alaska aus, nach Sicherheitschecks und mit einer Firma – denn mit seinem Privatfahrzeug, einem BMW-Motorrad, das er übrigens immer noch besitzt, durfte er dort nicht mehr fahren.

In seinen „dreieinhalb Jahren auf dem Weg nach Hause„, wie er seinen neuen Vortrag betitelt hat,erlebte Martin wieder viel. Im Gespräch berichtet er von offenen Begegnungen mit freundlichen Einheimischen, mit denen er sich über die Sprachbarrieren hinweg mit Händen und Füßen verständigte, beeindruckenden Landschaften und exotischer Natur.

Und einer Besonderheit: Das Wort „Schnitzel“ habe ihm in Russland,auch in abgelegenen Gegenden, in denen die Menschen nur russisch sprachen,immer weiter geholfen. Nur, dass hinter dem Wort, das klingt wie das deutsche“Schnitzel“ kein paniertes Stück Fleisch steckte. Es zeigt aber, wie er sich über die Sprachbarrieren hinweg zurechtgefunden hat. „Ich habe mich in eine Wirtschaft gesetzt und die Menschen dort beobachtet. Wenn sie etwas bestellten, das nach ›Schnitzel‹ klang, bekamen sie einen Teller mit Bratkartoffeln,Lyoner und Ei.“ Auch Martin bekam dieses Gericht, wenn er“Schnitzel“ bestellte. Es wurde, wie er sagt, zu einem“magischen Wort“: „Manchmal konnte ich mich nicht einmal mehr mit Händen und Füßen verständlich machen, wenn ich etwas bestellen wollte. Aber egal, wo in Russland ich mich gerade befand, wenn ich ›Schnitzel‹ sagte, bekam ich dieses Gericht.“

Auf dem langen Weg nach Hause hat Martin wieder unzählige Bekanntschaften gemacht, mit manchen der Menschen hat er heute noch Kontakt. Sie seien alle freundlich und offen gewesen, hätten ihm Tipps gegeben – oder ihn gleich zu sich nach Hause eingeladen.

Aber ist es nicht auch einmal gefährlich geworden? „Im Rückblick vielleicht schon“, befindet Martin. Da er die Orte aber jeweils nur kurz besucht habe, sei ihm eine mögliche Gefahr dort nicht unbedingt bewusst gewesen. Und das, obwohl er beispielsweise während des Unabhängigkeitsreferendums den Sudan bereiste. „Oder im australischen Outback: Da war ich tagelang alleine unterwegs.“ Einheimische hätten ihn nahezu für verrückt erklärt.

Zwei Unfälle überstand der Weltenbummler mit Blechschäden am Motorrad, in Bolivien musste er eine Wurzelbehandlung über sich ergehen lassen. Diese sei jedoch so gut ausgeführt worden, dass es zurück beim Zahnarzt in Haslach keinen weiteren Behandlungsbedarf gegeben habe.

Seit seinem ersten Vortrag bin ich immer wieder darauf angesprochen worden wie klasse der Vortrag war. Und immer wieder kämen danach die gleichen Fragen auf: Beispielsweise, wie er die Reise finanziert habe oder wie sich sechseinhalb Jahre Urlaub anfühlen. „Dabei war das überhaupt kein Urlaub“, sagt Martin und runzelt die Stirn. „Es ist aber schwer zu verstehen, dass jemand so lange ›einfach unterwegs‹ ist.“ Und er stellt klar: „Ohne die Vorerfahrungen, die ich als Entwicklungshelfer in Äthiopien gemacht habe, hätte ich diese Reise nicht antreten können.“Schon damals sei ihm vieles bewusst geworden, „zum Beispiel wie weit weg manche ›Probleme‹ unserer Gesellschaft eigentlich von der Realität sind.“

Geplant hat er die nächste Reise noch nicht. Aber Afrika sei noch immer ein weißer Fleck auf seiner Landkarte, sagt der Globetrotter.

Oft nachgefragt und jetzt ist es endlich so weit. Martin Brucker präsentiert den zweiten Teil seiner Reise am
09.02.2019
bei
Paetschman Proudly Presents
bei

Kultur im Kontor.

Paetschman Proudly Presents bei Kultur im Kontor – Hauptstrasse 88 – 42349 Wuppertal

Wer die spannenden Geschichten hören möchte, hat also schon bald auf meiner Bühne die Gelegenheit:  Tickets gibt es im Vorverkauf über Wuppertal-Live.de und in zahlreichen Vorverkaufsstellen in der Region für 10,- € Sucht dort einfach nach
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Keine Frage, dass es an der Abendkasse Restkarten für 12 ,- € geben wird.